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Übertritt

Beschluss der Lehrerkonferenz:

1. Probenfreie Zeiten:
Als probenfreie Lernzeit bis zur Ausstellung des Übertrittszeugnisses in der 4. Jahrgangsstufe wurden jeweils die Woche ...
· nach den Herbstferien
· vor den Weihnachtsferien
· nach den Weihnachtsferien
· nach den Osterferien
festgelegt.

2. Als Mindestanzahl an Proben gelten in
a) Deutsch: 12 *
b) Mathematik: 5 *
c) HSU: 5 *

Es werden auch alternative Formen der Leistungsmessung durchgeführt. Ihr Klassenleiter wird sie informieren. Diese Zahl kann bei Bedarf überschritten, jedoch nicht gemindert werden.

Proben in den Kernfächern werden 1 Woche vorher angekündigt.

Welchen Anforderungen soll ein Kind beim Übertritt an eine weiterführende Schule gewachsen sein?

Die Ausführungen, abgeleitet aus den Erfahrungen mit Fünftklässlern und aus der Orientierung an den Lehrplänen, sind lediglich als Hinweise zu verstehen, die den Kindern den Übertritt erleichtern sollen. Selbst wenn ein Kind am Ende der 4. Klasse den Anforderungen entspricht, lässt dies keine Rückschlüsse auf die langfristigen Chancen an der weiterführenden Schule zu.

A . Fertigkeiten im Sprechen, Erzählen, Wiedergeben von Texten
Von Vorteil für das Kind ist eine klare Aussprache im Unterricht, die sich am Hochdeutschen orientiert, sowie die Kenntnis der Gesprächsregeln (ausreden lassen, zuhören, treffend antworten). Das Kind sollte frei erzählen können und in der Lage sein, den Inhalt aus Erzähl- und Sachtexten (ca. 1/3 Seite) wiederzugeben bzw. nachzuerzählen. Es sollte dabei möglichst in vollständigen Hauptsätzen sprechen ohne dauernd Satzanfänge wie "und" bzw. "dann" zu verwenden. Das Auswendig lernen und Vortragen von altersstufengemäßen Gedichten wird von den Kindern auch zum Gedächtnistraining und zum Ausbau der Merkfähigkeit erwartet.

B. Fertigkeiten im Lesen
Das Kind sollte eine Buchseite zusammenhängend und sinngemäß erfassen können, Satzzeichen erkennbar hören lassen, sinnvolle Pausen einlegen, inhaltlich betonen, auch unbekannte Wörter zügig erlesen und den Text in einem angemessenen Tempo vortragen können. Für die Auffassungsgabe und das sprachliche Verständnis eines Kindes, für seine Schreib- und Lesekompetenz, für die Bildung eines aktiven und passiven Wortschatzes ist auch die Kenntnis von Kindersachbüchern und Kinderliteratur sehr von Vorteil.

C. Fertigkeiten im Schreiben
Rechtschreibung Der Grundwortschatz der Grundschule sollte sehr gut bis gut beherrscht werden. Die einfache Zeichensetzung (Punkt, Ausrufe- und Fragezeichen), die Regeln für Mitlautverdopplung, bezeichnete Dehnungen, die Schreibung des s-Lautes und besondere Fälle der Trennung sollen gesichert sein. Aufsatz Die Gedanken sollten zusammenhängend in grammatikalisch richtigen Sätzen wiedergegeben werden. Ein Gespür für unnötige, gleichförmige und damit langweilige Wiederholungen muss entwickelt sein, so dass die Schüler auf Abwechslung in der Wortwahl und im Satzbau achten. Sie sollen sowohl sachbetonte wie auch erlebnisbetonte Textarten unterscheiden können. Dem Aufsatz kommt eine weit höhere Wertigkeit zu als dies in der Grundschule der Fall ist.

Grammatik
Die Schüler sollen unterscheiden können:
Grundwortarten ( Nomen mit Artikel, Pronomen, Verben, Adjektive)
Satzarten (Erzähl-, Frage-, Ausrufe-, Aufforderungssatz) .
Wortbestandteile (Wortstamm, Vorsilben, Nachsilben, Endung)
Satzglieder (Subjekt, Objekt, Ergänzungen, Orts- und Zeitangabe)
Tempora (Gegenwart, 1. und 2. Vergangenheit, Zukunft) Kasus (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ)
Singular, Plural, Grundform

Sehr schnell führen wir die lateinischen Begriffe ein, die wiederum für die Fremdsprachen von Bedeutung sind. Diese lernen die Schüler zum großen Teil in der Grundschule

D. Fertigkeiten im Zuhören, Argumentieren
Das Kind soll ungefähr drei bis fünf Minuten nicht nur dem Lehrer, sondern auch seinen Mitschülern durchgehend zuhören können, um anschließend mit Fragen oder im Gespräch deutlich zu machen, dass es das Gehörte sinngemäß aufgenommen hat. Es soll beweisen, dass es Meinungen darlegen, begründen und kritisch hinterfragen kann.

E. Arbeitshaltung
Ein klares Schriftbild und ein hohes Schreibtempo erleichtern dem Schüler insgesamt die Arbeit. Das Kind sollte in der Lage und willens sein alle Aufgaben regelmäßig, vollständig und sorgfältig anzufertigen. Interesse und Selbstständigkeit des Schülers bei der Suche nach Lösungen ist ebenfalls in allen Fächern angebracht, häufige Rückfragen beim Lehrer wegen organisatorischer Abläufe sind zu vermeiden. Es wird auf die Kinder eine deutliche Steigerung des Arbeitstempos zukommen.

Das Fach Mathematik fordert die Vertrautheit mit dem großen und kleinen Einmaleins, sicheres Kopfrechnen, die Beherrschung der Grundrechenarten und mathematisch korrekte Schreibweisen. Die bereits oben angeführten Punkte zur Arbeitshaltung, sowie die Anlage zum selbstständigen Denken und Arbeiten in einer überschaubaren Zeit und die Fähigkeit zum konzentrierten Lesen und Erfassen von Sachaufgaben sollen beim Schüler ausgeprägt sein.
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